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Kurt Sághi

ist ein leidenschaftlicher autodidaktischer Maler aus Salzburg.
Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Traum und Wirklichkeit, oft inspiriert von Natur, inneren Bildern und stillen Momenten.
In seinen Werken verbindet er starke Farben, symbolische Motive und feine Details zu einer poetischen Bildsprache.

„Ich male das, was mich emotional berührt. Blumen, Landschaften, Stimmungen — Dinge, die im Kopf bleiben.“

Seine Bilder entstehen in reiner Handarbeit, meist in Öl auf Leinwand.

RUDOLF MAEGLE: DAS GESTALTETE ABBILD

 

Abbild oder Sinnbild?

Die Frage zieht sich durch alle Epochen der Kunstgeschichte.

Schon in der Antike suchte man die „Augentäuschung“ im Kunstwerk: “Die Vögel das Himmels kamen , um von den (gemalten) Früchten zu picken“.

Ist nun die „Realitätsnähe" eines Bildes, einer Skulptur, bloßer Reflex des Gesehenen?

Wir wissen heute, dass dem nicht so ist. Die Philosophie, die Psychologie und die Kunsttheorien geben uns die Antwort: Die Welt ist Vorstellung!

Der Mensch ist ein Kulturwesen und somit sind alle seine Äußerungen „kultisch“, d.h. sie sind Ausdruck des Suchens nach Sinnhaftigkeit – und deshalb gestaltet, wodurch die sinnlichen Eindrücke, die wir aus der Welt empfangen, zu nach Außen getragenen Metaphern werden. Die ursprünglichsten Eindrücke und Anregungen entnehmen wir den Naturgebilden. Wir interpretieren die Natur als „schön“ und setzen – hier wird der Mensch zum Künstler – diese Vorstellungen in Bilder, in „Sinn“-Bilder, um.

Die Arbeiten von Kurt Sághi sind bewußt gewählte Ausschnitte aus größeren Formen und Zusammenhängen in gekonnter, handwerklicher Perfektion vorgetragen; interpretierte Abbilder des sinnlichen  Eindrucks, Lebensmanifeste, die durch Licht, Farbe und Form zu Sinnträgern des Schönen werden.

                                                                                                         

Mag. Rudolf Maegle

Kunsthistoriker

Galerie Maegle im Palais Harrach, Wien

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